Wir sind heute mal nicht faul und unternehmen eine längere Wanderung rund um die Monumento Natural del los Roques, eine Ansammlung beeindruckender riesiger Felskuppeln. Auch die Geologie ist recht interessant: Vor geraumer Zeit waren diese Felskuppeln Magmablasen, die sich ihren Weg durch die Erdkruste nach oben suchten, es aber nicht ganz geschafft haben und unter der Oberfläche zu hartem Basaltgestein erstarrt sind. Das umgebende weichere Gestein wurde im Laufe der Zeit abgetragen, so dass die ehemaligen Magmablasen stehen geblieben sind.
Ich will Euch aber nicht mit Bildung langweilen, sondern lieber die Bilder zeigen:
Los geht die Wanderung, unser erstes Ziel vor Augen
Dort unser erster Ausblick auf die los Roques
Unser Weg führt uns weiter.
Ausblick nach links Richtung Hermigua
Unser Weg geht aber nach rechts und ist zuweilen recht anspruchsvoll…
… gewährt aber tolle Ausblicke.
Stöcke sind manchmal sehr hilfreich.
Der Große im Vordergrund ist der Roque de Ojila.
Steil…
… und ausgesetzt.
Wir haben nicht herausbekommen, was die Kakteen in den Tüten sollen. Aber es gab sie öfters.
Wieder der Roque de Ojila und dahinter links der Roque de Agando.
Im Tal liegt das Dorf La Laja, da müssen wir hinunter.
Der Ausblick auf die los Roques-Familie begleitet uns wirklich den ganzen Abstieg.
La Laja kommt langsam näher.
Da haben sich entgegenkommende Wanderer verlaufen – wir kamen links über die Schulter.
Das ganze Panorama: recht unser Abstiegsweg, in der Mitte die Roques und links müssen wir irgendwo wieder hoch – bis kurz von den Roque de Agano (2.v.l.) müssen wir.
Bald sind wir unten.
Abstieg
Ein besonders feigenreicher Kaktus.
Mareike inmitten von Kakteen.
Da ist sie noch fröhlich… aber wenn es erstmal wieder berauf geht – mal sehen.
ein junger Kaktus
Osterhasi!
Jetzt sind wir so weit unten, dass man nur noch den Roque de Ojila richtig sehen kann.
Zu dem Fahrweg müssen wir.
Reste einer Lava-Mauer. Mehr sieht man im Hintergrund…
… oder hier: solche Mauern durchziehen die ganze Landschaft.
Ein Tümpel am Wegesrand…
… der Teil eines Bachlaufs ist. Man glaubt es kaum, auch in dieser trockenen Landschaft gibt es zuweilen fließendes Wasser.
Das Wasser wird hier in einem Stausee aufgefangen.
Wir kommen ins Dorf La Laja.
Die Aloe-Blütenstengel sind hier so kräftig wie die Oberschenkel von zünftigen Wandersleuten.
Wir suchen uns den Weg durch den Ort…
… begleitet von beflissenen Wächtern.
„Wir orientieren uns dabei an den Laternen“ – sagt der Wanderführer.
Ein letzter Blick das Tal hinab…
… bevor wir uns den Wegweiser zu Herzen nehmen…
… und den Weg bergauf zum Roque de Agando nehmen.
La Laja von oben – da sind wir eben noch durchgelaufen.
Felsenspitze
Trockenblume am Wegesrand
Diese Pflanzen gibt es da massenweise, die kleben einfach so am Fels und fallen manchmal herunter.
Es geht ordentlich bergauf.
Hier hat es gebrannt…
… das ist gar nicht so lange her.
Manchmal scheint hier richtig Wasser zu fließen, wozu bräuchte man sonst solche Brücken?
Aber ob man hier wirklich Ski fahren kann?
unten La Laja, hinten die Berge, in denen wir gestern herumgelaufen sind.
Mehr verbrannte Bäume.
Unter der verbrannten Rinde kommen interessante Muster zu Tage.
Pause auf halber Höhe.
Wir erreichen die Casa del Manco…
… die ziemlich verfallen ist…
… aber ein tolles Panorama bietet.
Man kann sich ja gar nicht sattsehen.
Wir folgen dem Weg weiter, was bleibt uns auch sonst übrig?
Unser Abstiegsweg: Auf dem Grat rechts hinter dem Roque Ojila parken wir und sich erst den Grat und dann die schräge Linie am Hang herunter gelaufen.
Nochmal der Blick auf die Berge von gestern.
Der Roque de Agando hüllt sich in Wolken.
Blick den Weg zurück.
Hier kommt Mareike den Berg hoch…
… und da müssen wir gleich weiter.
These boots are made for walking.
Jetzt ist die Passhöhe schon greifbar. Da fährt ja ein Bus!
Nein, es dämmert noch nicht, das macht die Gegenlichtaufnahme.
Auch hier hat es gebrannt.
Endlich die Straße erreicht.
Eine der Hauptverkehrsrouten, z.B. zwischen San Sebastian und Valle Gran Rey.
Fürchterlich dichter Verkehr, wie man sieht.
Blick zurück, man sieht unsere Aufstiegsroute.
Hübsche Felsen
Ein paar Erläuterungen zu den Waldbränden von 1984 und 2012.
Hier wird den Waldbrandopfern gedacht.
Rückblick: Mitte bis rechts unsere Aufsiegsroute, hinten die Berge von gestern.
Der Roque de Agando in seiner ganzen Pracht.
Ein letzter Blick auf die Steine: Es ist schon spät und die Wolkenvorhänge werden geschlossen.
Obwohl wir eigentlich schon ziemlich fertig sind, fotografiert Mareike noch den trolligen Wald.